ECLI:DE:BGH:2016:071216BIZB84.15.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS I Z B 84/15 vom 7. Dezember 2016 in dem Rechtsstreit - 2 - Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 7. Dezember 2016 durch d i e Richter Prof. Dr. Koch, Prof. Dr. Schaffert, Dr. Kirchhoff, Dr. Löffler und die Richterin Dr. Sc hwonke beschlossen: Die Beschwerde de r Antragstellerin gegen die Kostenentsche i- dung im Senatsbeschluss vom 10. Dezember 2015 w i rd als unz u- lässig verworfen. Gründe: Die Beschwerde der Antragstellerin gegen die Kostenentscheidung im Senatsbeschluss vo m 10. Dezember 2015 ist nicht statthaft, weil der Beschluss nicht anfechtbar ist. Soweit die Beschwerde als Gegenvorstellung oder Anh ö- rungsrüge gegen die Kostengrundentscheidung gewertet werden kann, ist sie unzulässig, weil der Rechtsbehelf nicht durch ei nen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt worden ist (§ 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO ; vgl. BGH, Beschluss vom 30. August 2016 I ZB 10/15, juris Rn . 5 f. ). Eine Auslegung der Beschwerde der Antragstellerin als Erinnerung g e- gen den Kostenans atz (§ 66 GKG) kommt nicht in Betracht. Der Rechtsbehelf der Erinnerung nach § 66 GKG kann sich nur gegen die Verletzung des Koste n- rechts und nicht gegen die Kostenbelastung der Partei als solche richten (BGH, Beschluss vom 17. August 2010 I ZB 7/10, jur is Rn . 5; Beschluss vom 6. Juni 2013 I ZR 8/06, juris Rn . 5). Die Antragstellerin erhebt aber keine kostenrech t- 1 2 - 3 - lichen Einwendungen, sondern wendet sich allein gegen ihre Kostenpflicht au f- grund des Senatsbeschlusses vom 10. Dezember 2015. Soweit sich di e Antragstellerin gegen ihre Zahlungspflicht aus der Ko s- tenrechnung vom 18. Dezember 2015 mit der Begründung wendet, Rechtsa n- walt Dr. W . sei von ihr nicht mandatiert gewesen und habe deshalb keine Zustellungen für sie entgegennehmen können, muss sie sich mit dem Recht s- anwalt auseinandersetzen (vgl. BGH, Beschluss vom 8. Dezember 1997 II ZR 139/96, NJW - RR 1998, 503; Beschluss vom 17. Juni 2014 XI ZR 381/13, juris). Koch Schaffert Kirchhoff Löffler Schwonke Vorinstanz: OLG München, Entscheidung vo m 31.08.2015 - 34 Sch 11/13 - 3
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