ECLI:DE:BGH:2016:120116BI ZB94.15.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS I Z B 9 4 /15 vom 12 . Januar 2016 in dem Zwangsvollstreckungsverfahren - 2 - Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 12 . Januar 201 6 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Büscher, die Richter Prof. Dr. Schaffert, D r. Kirchhoff, Dr. Löffler und Feddersen beschlossen: Die Anhörungsrüge und die Gegenvorstellung gegen den B e- schluss vom 26 . November 2015 w i rd auf Kosten des Schuldners als unzulässig verworfen. Gründe: I. Die vom Schuldner erhobene Anhörungsrüge gemä ß § 321a ZPO g e- gen den Beschluss vom 26 . November 2015 ist unzulässig, weil sie nicht von einem beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingeleg t worden ist. Im Rechtsbeschwer deverfah ren besteht Anwaltszwang (§ 78 Abs. 1 ZPO; vgl. BGH, Be schluss v om 21. März 2002 IX ZB 18/02, NJW 2002, 2181). D a s gilt auch für eine in diesem Verfahren erhobene Anhörungsrüge ( st. Rspr. ; vgl. nur BGH, Be schluss vom 18. Mai 2005 - VIII ZB 3/05, NJ W 2005, 2017; B e- schluss vom 1 5 . April 20 15 - I ZB 1 6 / 15 , j uris mwN ). II. Die vom Schuldner weiterhin erhobene, gesetzlich nicht geregelte G e- genvorstellung gegen den Beschluss vom 26 . November 2015 ist unstatthaft und damit unzulässig, weil dieser Beschluss als letztinstanzliche Entscheidung in materielle Rechtskraft erwach sen ist. Neben der Anhörungsrüge gemäß § 321a ZPO kommt eine in der Zivilprozessordnung nicht vorgesehene Durc h- 1 2 - 3 - brechung der materiellen Rechtskraft im Wege einer Gegenvorstellung nicht in Betracht (BGH, Beschluss vom 22. Oktober 2015 - VI ZR 25/14 , juris R n. 1 ). Büscher Schaffert Kirchhoff Löffler Feddersen Vorinstanzen: AG Überlingen, Entscheidung vom 29.07.2015 - 1 M 317/15 - LG Konstanz, Entscheidung vom 21.09.2015 - A 12 T 185/15 -
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