Abschrift BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS II ZR 130/09 vom 11. Oktober 2010 in dem Rechtsstreit Der II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat am 11. Oktober 2010 durch den Richter Dr. Strohn, die Richterinnen Caliebe, Dr. Reichart, die Richter Dr. Drescher und Born beschlossen: Die Beschwerde des Kl344gers gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg, 11. Zivilsenat, vom 29. April 2009 wird zur374ckgewiesen, weil keiner der im Gesetz (247 543 Abs. 2 ZPO) vorgesehenen Gr374nde vorliegt, nach denen der Senat die Revision zulassen darf. Der Rechtsstreit der Parteien hat weder grunds344tzliche Bedeutung, noch erfordert er eine Entscheidung des Revisionsgerichts zur Fortbildung des Rechts oder zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung. Der Senat hat die Verfahrensr374gen gepr374ft und f374r nicht durchgreifend erachtet. Auf die vom Berufungsgericht verneinte Frage, ob bei der Abgrenzung der Zahlungsunf344higkeit von der Zahlungsstockung innerhalb der Tatbestandspr374-fung der 247247 17 InsO, 64 GmbHG in die Liquidit344tsbilanz die Passiva II einzustel-len sind, kam es nicht an. Denn eine Liquidit344tsbilanz im Sinne der Rechtspre-chung des Bundesgerichtshofs (vgl. Urteil vom 12. Oktober 2006 - IX ZR 228/03, ZIP 2006, 2222 Rn. 27; Urteil vom 24. Mai 2005 - IX ZR 123/04, BGHZ 163, 134, 138 mwN) hat der Kl344ger schon nicht vorgetragen. Von einer n344heren Begr374ndung wird gem344337 247 544 Abs. 4 Satz 2, 2. Halbsatz ZPO abgesehen. Der Kl344ger tr344gt die Kosten des Beschwerdeverfahrens (247 97 ZPO). Streitwert: 25.126,15 200 Strohn Caliebe Reichart Drescher Born Vorinstanzen: LG Hamburg, Entscheidung vom 03.03.2008 - 419 O 95/07 - OLG Hamburg, Entscheidung vom 29.04.2009 - 11 U 48/08 -
Full & Egal Universal Law Academy