BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS II ZR 133/06 vom 23. April 2007 in dem Rechtsstreit Nachschlagewerk: ja BGHZ: nein BGHR: ja ZPO 247 545 Abs. 2 Die Frage der 366rtlichen Zust344ndigkeit des erstinstanzlichen Gerichts ist gem344337 247 545 Abs. 2 ZPO der Nachpr374fung durch das Revisionsgericht auch dann ent-zogen, wenn das Berufungsgericht, das die Zust344ndigkeitsfrage in 334berein-stimmung mit dem Erstgericht beurteilt hat, wegen dieser Frage die Revision zugelassen hat. BGH, Beschluss vom 23. April 2007 - II ZR 133/06 - LG Freiburg AG L366rrach - 2 - Der II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat am 23. April 2007 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Goette und die Richter Dr. Kurzwelly, Prof. Dr. Gehrlein, Dr. Strohn und Dr. Reichart einstimmig beschlossen: 1. Der Senat beabsichtigt, die Revision der Kl344gerin gem344337 247 552 a ZPO zur374ckzuweisen. 2. Der Streitwert f374r das Revisionsverfahren wird auf 1.337,17 200 festgesetzt. Gr374nde: Zulassungsgr374nde gem344337 247 543 Abs. 2 ZPO sind nicht gegeben. Die Revision der Beklagten hat auch keine Aussicht auf Erfolg. 1 Die Frage, zu deren Kl344rung das Berufungsgericht die Revision zugelas-sen hat, ist f374r das Revisionsverfahren nicht entscheidungserheblich. Die statt-hafte (247 543 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 Satz 2 ZPO) und auch sonst zul344ssige Revisi-on hat keine Aussicht auf Erfolg, ohne dass die 366rtliche Zust344ndigkeit des erst-instanzlichen Gerichts zu beurteilen ist. Gem344337 247 545 Abs. 2 ZPO ist die Frage, ob das erstinstanzliche Gericht seine 366rtliche Zust344ndigkeit zu Recht ange-nommen oder verneint hat, der Nachpr374fung durch das Revisionsgericht nach allgemeiner Meinung (vgl. BGH, Beschl. v. 7. November 2006 - VIII ZR 73/06, WuM 2006, 697; Urt. v. 7. M344rz 2006 - VI ZR 42/05, NJW-RR 2006, 930; Beschl. v. 26. Juni 2003 - III ZR 91/03, NJW 2003, 2917; Urt. v. 28. April 1988 2 - 3 - - I ZR 27/87, NJW 1988, 3267; Z366ller/Vollkommer, ZPO 26. Aufl. 247 545 Rdn. 16) jedenfalls dann entzogen, wenn das Berufungsgericht die Zust344ndigkeitsfrage genauso beurteilt wie das erstinstanzliche Gericht (vgl. Musielak/Ball, ZPO 5. Aufl. 247 545 Rdn. 12; M374nchKommZPO/Wenzel 2. Aufl. Aktualisierungsband 247 545 Rdn. 15). 3 Die Entscheidung des Berufungsgerichts 374ber die 366rtliche Zust344ndigkeit des Gerichts des ersten Rechtszugs unterliegt auch nicht deshalb der 334berpr374-fung durch das Revisionsgericht, weil das Berufungsgericht wegen dieser Frage die Revision zugelassen hat; denn durch die Zulassungsentscheidung des Be-rufungsgerichts wird die Pr374fungsbefugnis des Revisionsgerichts nicht erweitert (BGH, Urt. v. 7. M344rz 2006 - VI ZR 42/05 aaO; Urt. v. 28. April 1988 - I ZR 27/87 aaO). Goette Kurzwelly Gehrlein Strohn Reichart Hinweis: Das Revisionsverfahren ist durch Revisionsr374cknahme erledigt worden. Vorinstanzen: AG L366rrach, Entscheidung vom 28.09.2005 - 3 C 775/05 - LG Freiburg, Entscheidung vom 04.05.2006 - 3 S 306/05 -
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