BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS III ZR 164/11 vom 15. November 2012 in de m Rechtsstreit - 2 - Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 15. November 2012 durch den Vizepräsidenten Schlick und die Richter Wöstmann, Hucke, Seiters und Dr. Remmert einstimmig beschlossen: Der Senat beabsichtigt, die Revision des Beklagten gegen das U r- teil des 17. Zivilsenats des Oberlandesgerich ts Düsseldorf vom 20. Mai 2011 - I - 17 U 13/10 - gemäß § 552a Satz 1 ZPO zurüc k- zuweisen. Der Beklagte erhält Gelegenheit zu r Stellungnahme binnen eines Monats nach Zustellung dieses Beschlusses. Gründe: Die Voraussetzungen für eine Zulassung der Revision liegen im Streitfall nicht (mehr) vor. Der Bundesgerichtshof hat zwischenzeitlich über vier Revi - sionen - eine davon richtete sich im Übrigen gegen das vom Berufungsgericht zur Begründung der Zulassung der Revision in Bezug genommene Urteil des Oberlandesgerichts Hamm vom 18. Februar 2011 (12 U 33/10) - entschieden, die in den wesentlichen Vertragsbestimmungen übereinsti mmend ausgestaltete Fondsgesellschaften betrafen (Urteil vom 24. Juli 2012 - II ZR 297/11, WM 2012, 1664 sowie Senatsurteile vom 18. Oktober 2012 in den Verfahren III ZR 150/11, III ZR 279/11 und III ZR 285/11). In den Urteilsgründen hat der Bu n- desgerichts hof grundsätzlich zur Freistellungsverpflichtung der Treugeber, zur Wirksamkeit der Rückabtretungsvereinbarung zwischen der B . 1 - 3 - Bank AG und der Klägerin (nur in II ZR 297/11 und III ZR 279/11), zum Zurückbehaltun gsrecht im Hinblick auf die Abtretung eines Au f- wendungsersatzanspruchs aus § 110 HGB (nur in II ZR 297/11) und zur Frage Stellung genommen, ob die Treugeber gegen die erhobenen Freistellungsa n- sprüche geltend machen können, die Klägerin habe versäumt, sie ü ber Mängel des Prospekts aufzuklären. Da in den angeführten Urteilen alle angesprochenen Rechtsfragen zum Nachteil der klagenden Kapitalanleger beantwortet worden sind, hat die Revis i- on auch im vorliegenden Verfahren keine Aussicht auf Erfolg. Rügen, d ie die Höhe des Freistellungsbetrags betreffen, werden von der Revision nicht erh o- ben; Rechtsfehler der Vorinstanzen sind insoweit nicht erkennbar. Schlick Wöstmann Hucke Seiters Remmert Vorinstanzen: LG Duisburg, Entscheidung vom 14.01.2010 - 8 O 169/09 - OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 20.05.2011 - I - 17 U 13/10 - 2
Full & Egal Universal Law Academy