ECLI :DE:BGH:2016:061016BIIIZR202.16.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS III ZR 202/16 vom 6. Oktober 2016 in dem Rechtsstreit - 2 - Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 6. Oktober 2016 durch den Vorsitzenden Richter Dr. Herrmann, die Richter Tombrink, Dr. Remmert und Reiter sowie die Richterin Pohl beschlossen: Die Beschwerde der Kläger gegen die Nichtzulassung der Revi - sion in dem Beschluss des 34. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Hamm vom 9. Februar 2016 - I - 34 U 164/15 - wird zurückgewi e- sen, weil ein Revisionszulassungsgrun d nach § 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO nicht vorliegt. Wie der Senat für gleichlautende Güteanträge bereits entschieden hat, entsprechen die Güteanträge der Kläger vom 29. Dezember 2011 (Anlage K 1a) nicht den Anforderungen an die nötige Individualisierung des gel tend gemachten pr o- zessu a len Anspruchs und vermochte n deshalb keine Hemmung der Verjährung nach § 204 Abs. 1 Nr. 4 BGB herbeizuführen (S e- natsbeschlüsse vom 28. Januar 2016 III ZR 116/15, BeckRS 2016, 03517 Rn. 3 f sowie III ZB 88/15, WM 2016, 403, 404 f R n. 16 ff und vom 4. Februar 2016 III ZR 356/14, BeckRS 2016, 03831 Rn. 3 f). Hieran hält der Senat nach nochmaliger Überpr ü- fung fest. Von einer weiteren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 4 Satz 2 Halbsatz 2 ZPO abgesehen. - 3 - Die Kosten des Beschwerdeverfah rens haben die Kläger je zur Hälfte zu tragen (§ 97 Abs. 1, § 100 Abs. 1 ZPO). Der Streitwert Herrmann Tombrink Remmert Reiter Pohl Vorinstanzen: LG Arnsberg, Entscheidung vom 08.05.2015 - 2 O 259/13 - OLG Hamm, Entscheidung vom 09.02.2016 - I - 34 U 164/15 -
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