BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS II ZR 218/04 vom 10. April 2006 in dem Rechtsstreit - 2 - Der II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat am 10. April 2006 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Goette und die Richter Kraemer, Dr. Strohn, Caliebe und Dr. Reichart beschlossen: 1. Der Kl344ger wird darauf hingewiesen, dass der Senat beabsich-tigt, die Revision gem344337 247 552 a ZPO durch Beschluss zur374ck-zuweisen. 2. Der Streitwert f374r das Revisionsverfahren wird festgesetzt auf 31.379,26 200 f374r die Zeit bis zur R374cknahme der Revision der Beklagten am 17. Dezember 2004 und auf 26.842,82 200 f374r die Zeit danach. Gr374nde: 1 1. Die Rechtsfragen, wegen deren grunds344tzlicher Bedeutung das Beru-fungsgericht die Revision zugelassen hat, sind von dem Senat mit Urteil vom 18. Oktober 2004 (II ZR 352/02, ZIP 2004, 2319) zwischenzeitlich entschieden worden. In dieser Entscheidung hat der Senat insbesondere seine bereits in BGHZ 148, 201, 207 f. ge344u337erte Auffassung bekr344ftigt, dass auf den Widerruf einer Beitrittserkl344rung zu einem geschlossenen Immobilienfonds die Grunds344t- - 3 - ze der fehlerhaften Gesellschaft anwendbar sind, die Rechtsfolge eines solchen Widerrufs also nur darin besteht, dass der Widerrufende einen Anspruch auf Zahlung des Abfindungsguthabens hat. Diese Rechtsprechung hat der Senat auch in der Folgezeit mehrfach best344tigt, n344mlich mit den Urteilen vom 29. November 2004 (II ZR 6/03, ZIP 2005, 254, 255), 21. M344rz 2005 (II ZR 140/03, ZIP 2005, 753, 756) und 18. April 2005 (II ZR 224/04, ZIP 2005, 1124, 1126). Die Frage erneut zum Gegenstand einer Revisionsentscheidung zu machen, besteht kein Anlass. Insbesondere steht die Rechtsprechung des Senats nicht in Widerspruch zu der Haust374rgesch344fterichtlinie 85/577/EWG des Rates vom 20. Dezember 1985 (ABl. EG Nr. L 372, S. 31 ff.), da sich nach de-ren Art. 7 die Rechtsfolgen eines Versto337es gegen die Bestimmungen der Richtlinie nach einzelstaatlichem Recht richten. Dass der Senat in dem Urteil vom 14. Juni 2004 (II ZR 395/01, ZIP 2004, 1402, 1406) die Anwendbarkeit der Grunds344tze der fehlerhaften Gesellschaft auf den Widerruf eines Gesellschafts-beitritts nach dem Haust374rwiderrufsgesetz offen gelassen hat, beruhte auf den Besonderheiten des verbundenen Gesch344fts i.S. des 247 9 VerbrKrG, wie es je-nem Verfahren zugrunde gelegen hat. 2 Aus den genannten Urteilen ergibt sich zugleich, dass die Revision des Kl344gers in der Sache keine Aussicht auf Erfolg hat. 2. Bei der Streitwertfestsetzung hat der Senat die Revision der Beklagten - Auskunftsanspruch - mit 4.536,44 200 bewertet, das ist 1 / 4 der voraussichtlichen H366he des Abfindungsanspruchs, der nach dem von den Beklagten behaupteten 3 - 4 - Prozentsatz von 67,6 % zu bemessen ist. Der Streitwert f374r die Revision des Kl344gers betr344gt 26.842,82 200. Goette Kraemer Strohn Caliebe Reichart Vorinstanzen: LG Arnsberg, Entscheidung vom 12.12.2003 - 2 O 365/03 - OLG Hamm, Entscheidung vom 30.08.2004 - 8 U 15/04 -
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