Berichtigter LeitsatzNachschlagewerk:jaBGHZ:neinBGHR: ja GmbHG §§ 30, 31 Abs. 2, 3a)Die Erstattung von gemäß § 30 GmbHG verbotenen Auszahlungen ist i.S.von § 31 Abs. 2, 3 GmbHG zur Gläubigerbefriedigung erforderlich, wenn undsoweit die GmbH nach den Grundsätzen einer Überschuldungsbilanz (beiAnsatz von Liquidationswerten) überschuldet ist, wobei auch Rückstellungenfür ungewisse Verbindlichkeiten (§ 249 Abs. 1 HGB) zu berücksichtigen sind.b)Bei der - auf den Betrag der Stammkapitalziffer begrenzten - Ausfallhaftungeines GmbH-Gesellschafters gemäß § 31 Abs. 3 GmbHG ist dessen eigenerAnteil am Stammkapital nicht abzuziehen (Ergänzung zum Sen.Urt. v.25. Februar 2002 - II ZR 196/00, BGHZ 150, 61).BGH, Urteil vom 22. September 2003 - II ZR 229/02 -OLG Brandenburg LG Potsdam
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