ECLI:DE:BGH:2019:290119BIIZR2 34.18.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS II ZR 234/18 vom 29. Januar 20 19 in dem Rechtsstreit - 2 - Der II . Zivilsenat des Bundesgerich tshofs hat am 29. Januar 2019 durch d en Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Drescher , den Richter Born, die Richterin B. Grüneberg sowie die Richter V. Sander und Dr. von Selle beschlossen: Die Nichtzulassungsbeschwerde der Beklagten gegen das Urteil des 2. Zi vilsenats des Thüringer Oberlandesgerichts in Jena vom 30. Mai 2018 wird zurückgewiesen, weil keiner der im Gesetz (§ 543 Abs. 2 ZPO) vorgesehenen Gründe vorliegt, nach denen der Senat die Revision zulassen darf. Der Rechtsstreit der Parteien hat weder gru ndsätzliche Bedeutung, noch erfordert er eine Entscheidung des Revi - sionsgerichts zur Fortbildung des Rechts oder zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung. Es ist in der Senat s- rechtsprechung geklärt, dass dem Gesellschafter die Anfec h- tungsbefugnis für die Klage gegen seinen Ausschluss oder die Einziehung seines Geschäftsanteils trotz sofortiger Wirksamkeit erhalten bleibt, um der verfassungsrechtlich g e- botenen Rechtsschutzmöglichkeit Geltung zu verschaffen (BGH, Urteil vom 24. Januar 2012 II ZR 10 9/11, BGHZ 192, 236 Rn. 24; Urteil vom 19. September 1977 II ZR 11/76, NJW 1977, 2316 zur GmbH; Urteil vom 22. März 2011 II ZR 229/09, BGHZ 189, 32 Rn. 7 ff. zur AG). Das muss auch dann gelten, wenn schon vor Erhebung der Anfec h- tungsklage eine von der Gesellschaft eingereichte geänderte Gesellschafterliste, in der der betroffene Gesellschafter nicht mehr eingetragen ist, im Handelsregister aufgenommen worden ist. - 3 - Von einer näheren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 4 Satz 2, 2. Halbsatz ZPO abgesehen. Die Beklagte trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens (§ 97 ZPO). Drescher Born B. Grüneberg V. Sander von Selle Vorinstanzen: LG Erfurt, Entscheidung vom 30.10.2015 - 1 HKO 175/14 - OLG Jena, Entscheidung vom 30.05.2018 - 2 U 800/15 -
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