BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS II ZR 32/10 vom 17 . Mai 20 11 in dem Rechtsstreit - 2 - Der II. Z ivilsenat des Bundesgericht shof s hat am 17 . Mai 20 11 durch den Vorsitzenden Richter Dr. Bergmann, den Richter Dr. Strohn, die Richterinnen C a liebe und Dr. Reichart und den Richter Sunder einstimmig beschlossen: Die Parteien werden darauf hingewiesen, dass der Senat bea b- sichtigt, di e Revision der Beklagten gegen das Urteil des 4. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Celle vom 10. Februar 2010 durch Beschluss gemäß § 552 a ZPO z u rückzuweisen. Streitwert: 100. 000,00 Gründe: Zulassungsgründe liegen nicht vor; die Revision der Beklagte n hat auch keine Aussicht auf Erfolg. 1. Die Frage, wann der Aufsichtsrat gemäß § 112 AktG (unmittelbar oder analog) die Gesellschaft gegenüber dem Vorstandsmitglied gerichtlich und außergerichtlich vertritt, ist in der Rechtsprechung des Senats durch ei ne Vie l- zahl von Entscheidungen geklärt (siehe nur BGH, Urteil vom 26. Juni 1995 - II ZR 122/94, BGHZ 130, 108, 111 f.; Urteil vom 29. November 2004 - II ZR 364/02, ZIP 2005, 348, 349; Urteil vom 16. Oktober 2006 - II ZR 7/05, ZIP 2006, 2213, 2214; Urteil v om 16. Februar 2009 - II ZR 282/07, ZIP 2009, 717, 718 jew. m.w.N.). Es geht vorliegend entgegen der Ansicht des Ber u- fungsgerichts nicht um die Klärung der grundsätzlichen Anwendbarkeit von § 112 AktG, sondern um die Anwendung der zu § 112 AktG entwickelte n Leitl i- nien des Senats auf den konkr e ten Einzelfall. 1 2 - 3 - 2. Die Revision hat auch keine Aussicht auf Erfolg. Das Berufungsgericht hat der Klägerin zu Recht einen Anspruch gegen die Beklagte auf Zahlung der restlichen Vergütung für die Vorstandstätigkeit d es O . M . zug e sprochen. a) Der Aufsichtsrat ist nach § 84 Abs. 1 Satz 5 in Verbindung mit Satz 1, § 87, § 112 AktG zuständig für die Entscheidung über die Vergütung des Vo r- stands und für den Abschluss der die Vergütung betreffenden Verträge, deren Scheincharakter das Ber u fungsgericht zu Recht verneint hat. b) Ebenfalls zu Recht hat das Berufungsgericht einen Verstoß der Verg ü- tungsvereinbarung gegen § 76 und § 93 Abs. 1 AktG abgelehnt. Weisungsb e- fugnisse der Klägerin gegenüber Herrn M . bestanden wegen der der B e- 3 4 5 6 - 4 - ergaben sich bereits aus der vom Aufsichtsratsvorsitzenden der Beklagten u n- terzeichneten Verg ü tungsvereinbarung. Ber g mann Strohn Caliebe Reichart Sunder Hinweis: Das Revisionsverfahren ist durch Revisionsrücknahme erledigt wo r- den. Vorinstanzen: LG Hannover, Entscheidung vom 17.03.2009 - 32 O 76/08 - OLG Celle, Entscheidung vom 10.02.2010 - 4 U 68/09 -
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