ECLI:DE:BGH:2016:180816BIIIZR323.13.1 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS III ZR 323/13 vom 18. August 2016 in dem Rechtsstreit - 2 - Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat 18. August 2016 durch die Richter Tombrink, Dr. Remmert, Offenloch und die Richterinnen Dr. Oehler und Pohl besch lossen: Der Antrag der Kläger vom 8. August 2016, die Nichterhebung der Gerichtskosten für den Senatsbeschluss vom 14. Juli 2016 betre f- fend die Anhörungsrüge der Kläger gegen den Senatsbeschluss vom 12. Februar 2015 anzuordnen, wird zurückgewiesen. Grü nde: 1. Die Nichterhebung der Gerichtskosten für den Senatsbeschluss vom 14. Juli 2016 betreffend die Anhörungsrüge der Kläger gegen den Senatsb e- schluss vom 12. Februar 2015 ist nicht veranlasst, weil keine unrichtige Sac h- behandlung vorliegt (§ 21 Abs. 1 Satz 1 GKG). 2. An dieser Entscheidung können die erkennenden Richter mitwirken, weil das sie betreffende Ablehnungsgesuch der Kläger vom 8. August 2016 offe n- sichtlich rechtsmissbräuchlich ist (s. Senatsbeschluss vom heutigen Tage). In solchen Fällen gilt die Wartepflicht des § 47 ZPO nicht (s. etwa Zöller/ Vollkommer, ZPO, 31. Aufl., 47 Rn. 2 aE). 1 2 - 3 - 3. Mit der Verbescheidung weiterer Eingaben in dieser Sache können die Kläger nicht rechnen. Tombrink Remmert Offenloch Oehler Pohl Vorinstanzen: L G München I, Entscheidung vom 04.06.2012 - 35 O 25376/11 - OLG München, Entscheidung vom 08.05.2013 - 18 U 2953/12 - 3
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