ECLI:DE:BGH:2016:280716BIIIZR335.15.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS III ZR 335/15 vom 28. Juli 2016 in dem Rechtsstreit - 2 - Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 28. Juli 2016 durch den V orsitzenden Richter Dr. Herrmann , die Richter Seiters, Tombrink, Dr. Remmert und Reiter beschlossen: Die Beschwerde der Kläger gegen die Nichtzulassung der Revis i- on in dem Beschluss des 7. Zivilsenats des Brandenburgischen Oberlandesgerichts vom 21. September 2015 - 7 U 150/14 - wird zurückgewiesen, weil ein Revisionszulassungsgrund nach § 5 43 Abs. 2 Satz 1 ZPO nicht vorliegt. Wie der Senat für gleichlautende Güteanträge bereits entschieden hat, entspricht der Güteantrag der Kläger vom 29. Dezember 2011 (Anlage K 1a) nicht den A n- forderungen an die nötige Individualisierung des geltend gemac h- t en prozessualen Anspruchs und vermochte deshalb keine He m- mung der Verjährung nach § 204 Abs. 1 Nr. 4 BGB herbeizuführen (Senatsbeschlüsse vom 28. Januar 2016 - III ZR 116/15, BeckRS 2016, 03517 Rn. 3 f sowie III ZB 88/15, WM 2016, 403, 404 f Rn. 16 ff und vom 4. Februar 2016 - III ZR 356/14, BeckRS 2016, 03831 Rn. 3 f). Hieran hält der Senat nach nochmaliger Überpr ü- fung fest. Von einer weiteren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 4 Satz 2 Halbsatz 2 ZPO abgesehen. - 3 - Die Kosten des Beschwerdeverfahrens haben di e Kläger jeweils zur Hälfte zu tragen (§ 97 Abs. 1, § 100 Abs. 1 ZPO). Der Streitwert für das Beschwerdeverfahren beträgt bis 95.000 Herrmann Seiters Tombrink Remmert Reiter Vorinstanzen: LG Frankfurt (Oder), Entscheidung vom 14.05.2014 - 13 O 158/13 - OLG Brandenburg, Entscheidung vom 21.09.2015 - 7 U 150/14 -
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