ECLI:DE:BGH:2016:180816BI IIZR364.15.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS III ZR 364/15 vom 18. August 2016 in dem Rechtsstreit - 2 - Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 18. August 2016 durch den V orsitzenden Richter Dr. Herrmann , die Richter Tombrink, Dr. Remmert und Reiter sowie die Richterin Pohl beschlossen: Die Beschwerde der Klägerin gegen die Nichtzulassung der Rev i- sion in dem Beschluss des 17. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Karlsruhe vom 1. Oktober 2015 - 17 U 28/15 - wird zurückgewi e- sen, weil ein Revisionszulassungsgr und nach § 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO nicht vorliegt. Wie der Senat für gleichlautende Güteanträge bereits entschieden hat, entspricht der Güteantrag der Klägerin vom 29. Dezember 2011 (Anlage K 1a) nicht den Anforderungen an die nötige Individualisierung des g eltend gemachten pr o- zessu a len Anspruchs und vermochte deshalb keine Hemmung der Verjährung nach § 204 Abs. 1 Nr. 4 BGB herbeizuführen (Senat s- beschlüsse vom 28. Januar 2016 - III ZR 116/15, BeckRS 2016, 03517 Rn. 3 f sowie III ZB 88/15, WM 2016, 403, 404 f Rn. 16 ff und vom 4. Februar 2016 - III ZR 356/14, BeckRS 2016, 03831 Rn. 3 f). Hieran hält der Senat nach nochmaliger Überprüfung fest. Von einer weiteren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 4 Satz 2 Halbsatz 2 ZPO abgesehen. - 3 - Die Kosten des Beschwerdeverfa hrens hat die Klägerin zu tragen (§ 97 Abs. 1 ZPO). Der Streitwert für das Beschwerdeverfahr Herrmann Tombrink Remmert Reiter Pohl Vorinstanzen: LG Heidelberg, Entscheidung vom 13.01.2015 - 2 O 177/13 - OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 01.10.2015 - 17 U 28/15 -
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