ECLI:DE:BGH:2016:280716BIIIZR365.15.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS III ZR 365/15 vom 28. Juli 2016 in dem Rechtsstreit - 2 - Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 28. Juli 2016 durch den V orsitzenden Richter Dr. Herrmann , die Richter Seiters, Tombrink, Dr. Remmert und Reiter beschlossen: Die Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Rev i- sion in dem Beschluss des 4. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main vom 8. Oktober 2015 - 4 U 55/15 - wird zurüc k- gewiesen, weil ein Revisionszulassungsgrund nach § 5 43 Abs. 2 Satz 1 ZPO nicht vorliegt. Wie der Senat für gleichlautende Güt e- anträge bereits entschieden hat, entspricht der Güteantrag de s Kläger s vom 29. Dezember 2011 (Anlage K 1a) nicht den Anford e- rungen an die nötige Individualisierung des geltend gemach ten prozessualen Anspruchs und vermochte deshalb keine Hemmung der Verjährung nach § 204 Abs. 1 Nr. 4 BGB herbeizuführen (S e- natsbeschlüsse vom 28. Januar 2016 - III ZR 116/15, BeckRS 2016, 03517 Rn. 3 f sowie III ZB 88/15, WM 2016, 403, 404 f Rn. 16 ff und vom 4. Februar 2016 - III ZR 356/14, BeckRS 2016, 03831 Rn. 3 f). Hieran hält der Senat nach nochmaliger Überpr ü- fung fest. Von einer weiteren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 4 Satz 2 Halbsatz 2 ZPO abgesehen. - 3 - Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat der Kläger zu tragen (§ 97 Abs. 1 ZPO). Herrmann Seiters Tombrink Remmert Reiter Vorinstanzen: LG Wiesbaden, Entscheidung vom 14.01.2015 - 10 O 138/13 - OLG Frankfurt am Main, Entscheidung vom 08.10.2015 - 4 U 55/15 -
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