ECLI:DE:BGH:2018:300818BIIIZR381.17.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS III ZR 381 /1 7 vom 30. August 2018 in dem Rechtsstreit - 2 - Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 30. August 2018 durch den Vorsitzenden Richter Dr. Herrmann, die Richter Tombrink, Dr. Remmert und Reiter sowie di e Richterin Dr. Böttcher beschlossen: Die Beschwerde der Kläger gegen die Nichtzulassung der Revis i- on in dem Beschluss des Oberlandesgerichts Stuttgart - 7. Zivil - senat - vom 22. November 2017 - 7 U 140/17 - wird zurückgewi e- sen. Von den Kosten des Besch werdeverfahrens haben zu tragen: die Kläger zu 9, 10, 14, 16, 19, 20 und 33 je 0,5 %, die Kläger zu 1, 3, 6, 11, 13, 21 und 22 je 1 %, die Kläger zu 2, 7, 8, 12, 15, 18, 24, 26, 31, 34, 36, 37 und 39 je 2 %, die Kläger zu 5, 27 und 38 je 3 %, die Kläger z u 4, 32 und 35 je 4 %, die Kläger zu 25 und 28 je 5 %, die Kläger zu 17, 29 und 30 je 6 %, der Kläger zu 23 14,5 %. - 3 - Gründe: Die Beschwerde der Kläger gegen die Nichtzulassung der Revision in dem angefochtenen Beschluss ist unbegründet, weil die Zulassungsvorausse t- zungen des § 543 Abs. 2 ZPO nicht vorliegen. Die Krankheitskostenversich erung verpflichtet den Versicherer gege n- über dem Versicherungsnehmer nur zum Ersatz derjenigen Aufwendungen, die diesem in Bezug auf das versicherte Risiko zur Erfüllung von Verpflichtungen aus berechtigten Ansprüchen Dritter erwachsen sind (BGH, Urteil vo m 12. März 2003 - IV ZR 278/01, BGHZ 154, 154, 158 mwN). Aufwendungsersatzansprüche der Kläger aus der Heilbehandlung in der A . Sportklinik sind nur in Höhe der nach dem DRG - System berücksicht i- gungsfähigen und von der Beklagten bereits erstattet en Fallpauschalen en t- standen (§ 17b KHG i.V.m. §§ 7 ff KHEntgG). Darüber hinausgehenden Ersta t- tungsansprüchen steht die Regelung des § 17 Abs. 1 Satz 5 KHG entgegen, wonach eine mit einem Plankrankenhaus räumlich und organisatorisch verbu n- dene Privatklinik für allgemeine, dem Versorgungsauftrag des Plankrankenha u- ses entsprechende Krankenhausleistungen an die Entgeltobergrenzen gebu n- den ist, die sich aus dem Krankenhausfinanzierungsgesetz, dem Kranke n- hausentgeltgesetz ("DRG - Fallpauschalensystem") und der Bun despflegesat z- verordnung ergeben. Der Senat hat mit Grundsatzurteil vom 17. Mai 2018 - III ZR 195/17, BeckRS 2018, 10540 (zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen) entschieden, dass § 17 Abs. 1 Satz 5 KHG weder formell noch materiell verfassungswidrig is t und die Begrenzung der Entgelthöhe für "verbundene" Privatkliniken auch den 1 2 3 4 - 4 - hier vorliegenden Fall erfasst, dass zunächst eine Privatklinik betrieben wurde, aus der sich eine weitere Klinik als öffentlich gefördertes Plankrankenhaus en t- wickelte. Von einer weiteren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 4 Satz 2 Hal b- satz 2 ZPO abgesehen. Herrmann Tombrink Remmert Reiter Böttcher Vorinstanzen: LG Stuttgart, Entscheidung vom 30.06.2017 - 16 O 227/16 - OLG Stuttgart, Entscheidung vom 22.11.2017 - 7 U 140/17 - 5
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