BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS I ZR 4/12 vom 13 . März 2013 in dem Rechtsstreit - 2 - Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 13 . März 2013 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Bor nkamm und die Richter Prof. Dr. Büscher, Prof. Dr. Schaffert, Dr. Kir chhoff und Dr. Löffler beschlossen: Das Verfahren wird bis zur Entscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Union über den Vorlagebeschluss des Senats vom 24. Januar 2013 in der Sache I ZR 171/10 ausgesetzt (§ 148 ZPO). Die Entscheidung des Rechtsstr eits hängt davon ab, ob die zw i- schen Schleswig - Holstein und de n anderen Bundesländern best e- henden Unterschiede bei der Regelung des Glücksspiels dazu fü h- ren, dass das im Ersten Glücksspieländerungsstaatsvertrag weite r- hin vorgesehene grundsätzliche Verbot d es Veranstaltens und Vermittelns öffentlicher Glücksspiele im Internet sowie der Werbung für öffentliches Glücksspiel im Fernsehen, im Internet sowie über Telekommunikationsanlagen gegen das unionsrechtliche Koh ä- renzgebot verstößt. Diese Frage, die Anlass zu einer Vorlage des Senats im vorliegenden Verfahren geben würde, ist bereits Gege n- stand des Vorlagebeschlusses in der Sache I ZR 171/10. Unter di e- sen Umständen ist eine Ausse tzung des Rechtsstreits zulässig und - 3 - im Streitfall auch geboten (vgl. BGH, Be schluss vom 31. Mai 2012 I ZR 28/10 Rn.5). Bornkamm Büscher Schaffert Kirchhoff Löffler Vorinstanzen: LG Bremen, Entscheidung vom 11.11.2010 - 12 O 399/09 - OLG Bremen, Entscheidung vom 09.12.2011 - 2 U 149/10 -
Full & Egal Universal Law Academy