BUNDESGERICHTSHOFIM NAMEN DES VOLKESVERSÄUMNISURTEILII ZR 50/01Verkündet am: 5. Mai 2003VondrasekJustizangestellteals Urkundsbeamtinder Geschäftsstellein dem RechtsstreitNachschlagewerk:jaBGHZ:neinBGHR: ja GmbHG §§ 35 Abs. 2, 47 Abs. 1; BGB § 781a)Ein Gesellschafterbeschluß, der die Grundlage für ein Rechtsgeschäft odereine rechtsgeschäftsähnliche Handlung des Vertretungsorgans der GmbHbildet, wird mit seinem Zustandekommen regelmäßig zugleich mit Außenwir-kung umgesetzt, sofern sowohl der Geschäftsführer der GmbH als auch deraußenstehende Dritte als potentieller Empfänger der Erklärung oder Hand-lung bei der Beschlußfassung zugegen sind.b)Zur Auslegung einer (teilweisen) Forderungsbestätigung als deklaratorischesSchuldanerkenntnis oder faktische Bestätigung zur Beweiserleichterung.BGH, Urteil vom 5. Mai 2003 - II ZR 50/01 -OLG Rostock LG Neubrandenburg - 2 -Der II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat auf die mündliche Ver-handlung vom 5. Mai 2003 durch den Vorsitzenden Richter Dr. h.c. Röhrichtund die Richter Prof. Dr. Goette, Dr. Kurzwelly, Münke und Dr. Graffür Recht erkannt:Auf die Revision des Klägers wird das Urteil des 6. Zivilsenats desOberlandesgerichts Rostock vom 22. März 2000 im Kostenpunktund insoweit aufgehoben, als die Klage abgewiesen worden ist.Im Umfang der Aufhebung wird die Sache zur anderweiten Ver-handlung und Entscheidung, auch über die Kosten des Revisions-verfahrens, an das Berufungsgericht zurückverwiesen.Von Rechts wegenTatbestand: Der Kläger und Herr E. gründeten im April 1996 die Beklagte,eine GmbH mit dem Unternehmensgegenstand Garten- und Landschaftsbau.Der Kläger, der zu diesem Zeitpunkt Inhaber eines Gewerbebetriebes unter derFirma F. in H. war, stellte der Beklagtenin der Anlaufphase verschiedene Fahrzeuge zur Verfügung, für deren Nutzunger ihr Rechnungen vom 1. August und vom 17. Oktober 1996 in Höhe von50.207,06 DM und 14.711,87 DM erteilte. Außerdem berechnete er der Be- - 3 -klagten am 16. Juli 1996 5.759,20 DM und am 29. August 1996 für Materiallie-ferungen 6.277,85 DM, ferner am 28. August 1996 für die Lieferung einer ge-brauchten Büroeinrichtung 6.284,03 DM und nochmals am 29. August 1996 fürdie Umsetzung zweier Baufahrzeuge 1.420,25 DM; schließlich erteilte er derBeklagten am 29. August 1996 eine Rechnung über 41.708,68 DM für dieÜberlassung von Baugeräten "zum Verkauf und Nutzung". Am 7. November1996 hielten der Kläger und Herr E., der zugleich Geschäftsführer derBeklagten war, eine Gesellschafterversammlung ab, in der u.a. das Ausschei-den des Klägers aus der Gesellschaft mit Wirkung zum 31. Dezember 1996beschlossen wurde. Ferner heißt es in der Versammlungsniederschrift:"Zwischen den Firmen Forstservice L. und LandschaftsbauP. wird unter Korrektur-Die Gesellschafterversammlung beschließt mit Beschluß Nr. 5das nach Korrektur der Rechnungen für die zurückgegebeneTechnik diese bezahlt werden. Über die Modalitäten der Fällig-keiten einigen sich beide Firmen gesondert.Die Einigung erfolgt im Monat November in H. für sämt-liche bisher durch die Firma L. erstellte Rechnungen."Der Gesellschafterbeschluß wurde nach dem Ausscheiden des Klägersaus der Beklagten wieder aufgehoben. Mit Schreiben vom 7. Januar 1997 korri-gierte der Kläger die Rechnung vom 29. August 1996 hinsichtlich der Überlas-sung von Baugeräten dahingehend, daß er insoweit eine neue Abrechnungüber 34.178,97 DM erstellte und gleichzeitig der Beklagten wegen der Differenzvon 7.529,71 DM eine "Gutschrift" erteilte. Am 16. Januar 1997 zahlte die Be-klagte an den Kläger 12.000,00 DM, wobei der Überweisungsträger die Anga-ben: "Nutzung der Fahrzeuge Ducato + R 185/96" enthielt. - 4 -Mit der Klage begehrt der Kläger - unter Berücksichtigung der Gutschriftund der überwiesenen 12.000,00 DM - Zahlung der noch offenen Rechnungs-beträge in Höhe von insgesamt 106.139,23 DM an die AOK N.,an die er die Klageforderung abgetreten und die ihn zur Geltendmachung er-mächtigt hat. Die Beklagte hat Ansprüche des Klägers über die bereits gezahl-ten 12.000,00 DM hinaus (pauschal) bestritten. Das Landgericht hat der Klage- unter Abweisung einer über 4 % hinausgehenden Verzinsung - stattgegeben.Auf die Berufung der Beklagten hat das Oberlandesgericht dem Kläger lediglicheinen Anspruch aus einem Nutzungsvertrag über drei Fiat-Ducato-Fahrzeuge inHöhe von insgesamt 19.903,81 DM inkl. MwSt abzüglich der bereits geleisteten12.000,00 DM zugesprochen, die Klage im übrigen hingegen abgewiesen. Mitder Revision erstrebt der Kläger die vollständige Zurückweisung der Berufungder Beklagten gegen das landgerichtliche Urteil.Entscheidungsgründe: Da die Beklagte im Verhandlungstermin trotz dessen ordnungsgemäßerBekanntgabe nicht erschienen ist, ist durch Versäumnisurteil zu entscheiden,das jedoch inhaltlich nicht auf der Säumnis, sondern auf einer Sachprüfung be-ruht (vgl. BGHZ 37, 79, 82).Die Revision des Klägers ist begründet und führt im Umfang der An-fechtung zur Aufhebung des Berufungsurteils und zur Zurückverweisung derSache an das Berufungsgericht.I. Das Berufungsgericht ist der Ansicht, dem Kläger stünden über die zu-erkannte Restforderung von 7.903,81 DM für die Nutzungsüberlassung der dreiFiat-Ducato-Fahrzeuge hinaus keine weitergehenden Zahlungsansprüche aus - 5 -entgeltlichen Verträgen über eine Nutzungsüberlassung von Fahrzeugen undBaugeräten oder die Lieferung von Baumaterial entsprechend den diesbezüg-lich erteilten Rechnungen zu. Insoweit könne der Kläger sich nicht mit Erfolg aufein wirksames Anerkenntnis der Beklagten anläßlich der Gesellschafterver-sammlung vom 7. November 1996 berufen, weil der dort gefaßte BeschlußNr. 5 - selbst wenn er beinhalte, daß die gesamten erstellten Rechnungendurch die Beklagte zu bezahlen seien - als Akt der gesellschaftsinternen Wil-lensbildung keine Außenwirkung entfaltet habe. Da die Beschlußfassung mehr-heitlich vom Kläger selbst mitgetragen worden sei, könne die Erklärung nichtdahin verstanden werden, daß sie vom Mitgesellschafter E. als Ver-tretungsorgan abgegeben worden sei. Weiteren Beweis für die von ihm be-hauptete Entgeltlichkeit erbrachter Lieferungen und Nutzungsüberlassungenhabe der insoweit beweispflichtige Kläger nicht angetreten. Bereicherungsan-sprüche scheiterten schon daran, daß sich der Kläger auf mündliche Vertrags-abreden berufen habe; im übrigen komme als Rechtsgrund eine unentgeltlicheZuwendung oder ein Gefälligkeitsverhältnis in Betracht. Diese Beurteilung hältrevisionsrechtlicher Nachprüfung nicht stand.II. 1. Rechtsfehlerhaft ist bereits die Erwägung des Berufungsgerichts,der Beschluß Nr. 5 der Gesellschafterversammlung der Beklagten vom7. November 1996 könne mangels Außenwirkung kein Schuldanerkenntnis derBeklagten gegenüber dem Kläger darstellen. Das Berufungsgericht verkenntersichtlich, daß ein Gesellschafterbeschluß, der die Grundlage für ein Rechts-geschäft oder eine rechtsgeschäftsähnliche Handlung des Vertretungsorgansder Gesellschaft bildet, mit seinem Zustandekommen regelmäßig zugleich mitAußenwirkung "umgesetzt" wird, sofern sowohl der Geschäftsführer der GmbHals auch der außenstehende Dritte als potentieller Empfänger der Erklärungoder Handlung bei der Beschlußfassung zugegen sind (vgl. zu einer derartigen - 6 -Konstellation: Sen.Urt. v. 9. Februar 1998 - II ZR 374/96, ZIP 1998, 607, 608).Der Kläger war in seiner Doppelfunktion als Anspruchsteller und als beschlie-ßender Gesellschafter, Herr E. als beschließender Mitgesellschafterund zugleich als Geschäftsführer der Beklagten als Schuldnerin anwesend. Da-nach konnte ein - auch konkludent mögliches - (deklaratorisches) Schuldaner-kenntnis mit dem vom Berufungsgericht für möglich gehaltenen - und daher fürdas Revisionsverfahren zu unterstellenden - Inhalt des Beschlusses (wonachsämtliche Rechnungen des Klägers durch die Beklagte zu bezahlen sind) als"Außengeschäft" zwischen der Beklagten als Schuldnerin, vertreten durch denGeschäftsführer E., und dem Kläger als Gläubiger gleichzeitig mit demGesellschafterbeschluß zustande kommen.Daß ein solcher unmittelbarer Vollzug des Gesellschafterbeschlussesgegenüber dem Kläger als Anspruchsteller von den Beteiligten beabsichtigtwar, ergab sich im übrigen - was das Berufungsgericht ebenfalls übersehenhat - bereits aus dem Wortlaut des Sitzungsprotokolls. Der unvollständige Ein-gangssatz des Versammlungsprotokolls besagt, daß "zwischen den FirmenForstservice L. und Landschaftsbau P.", also zwischen dem Klägerund der Beklagten, etwas vereinbart werden sollte. Auch die weiteren Formulie-rungen über die Bezahlung der Rechnungen, die Einigung der Firmen über dieFälligkeiten sowie die Festlegung von Zeitpunkt und Ort dieser Einigung für alleRechnungen machen den unmittelbaren Außenbezug des Beschlusses deut-lich. Eine solche Festlegung entsprach zudem dem Anlaß des BeschlussesNr. 5. Danach sollten - wie die Revision zutreffend darlegt - wegen des zuvorbeschlossenen Ausscheidens des Klägers aus der Gesellschaft zum Jahresen-de die zwischen den Parteien bestehenden Rechtsverhältnisse verbindlich klar-gestellt und geregelt werden, zumal der Geschäftsführer E. sich imVorfeld der Nutzungsüberlassungen und Lieferungen des Klägers stets gewei- - 7 -gert hatte, dessen Verlangen nach einer schriftlichen Festlegung der mündlichvereinbarten Vertragskonditionen nachzukommen.Die Wirksamkeit eines solchermaßen zustande gekommenen deklarato-rischen Schuldanerkenntnisses wird durch die nachträgliche Aufhebung desGesellschafterbeschlusses Nr. 5 nicht berührt.2. Von Rechtsirrtum beeinflußt ist auch die weitere Erwägung des Beru-fungsgerichts, der Kläger sei für den Abschluß entgeltlicher Nutzungsüberlas-sungs- und Lieferverträge mit der Beklagten beweisfällig geblieben. Das Ober-landesgericht hätte nämlich - selbst von seinem unzutreffenden Ausgangspunkteiner Ablehnung des Zustandekommens eines deklaratorischen Schuldbestäti-gungsvertrages aus - in Betracht ziehen müssen, daß der Gesellschafterbe-schluß, da er nach Darstellung des Klägers auch der verbindlichen Klarstellungder bisher nicht schriftlich niedergelegten Vereinbarungen der Parteien diente,zumindest ein der Beweiserleichterung dienendes Anerkenntnis darstellenkonnte. Ein derartiges Anerkenntnis verkörpert keinen besonderen rechtsge-schäftlichen Verpflichtungswillen des Schuldners, vielmehr gibt dieser es zudem Zweck ab, dem Gläubiger seine Erfüllungsbereitschaft mitzuteilen und ihndadurch etwa von sofortigen Maßnahmen abzuhalten oder ihm den Beweis zuerleichtern. Eine solche Bestätigungserklärung enthält zwar keine materiell-rechtliche Regelung für das Schuldverhältnis, bewirkt aber als "Zeugnis desAnerkennenden gegen sich selbst" im Prozeß in der Regel eine Umkehrung derBeweislast (BGHZ 66, 250, 254); wer eine Forderung in einer derartigen Weisebestätigt hat, muß dann den Gegenbeweis führen, daß dem Gläubiger keineoder nur geringere Ansprüche zustehen (BGH, Urt. v. 13. März 1974- VII ZR 65/72, WM 1974, 410, 411). Mindestinhalt des einstimmig gefaßtenBeschlusses Nr. 5 - wie ihn das Berufungsgericht selbst für möglich gehalten - 8 -hat - war schon seinem Wortlaut nach die Bestätigung, daß - abgesehen vongewissen Korrekturen hinsichtlich zurückgegebener Technik - dem Grundenach sämtliche Rechnungen von der Beklagten zu bezahlen waren; dasschließt die vertraglich vereinbarte Entgeltlichkeit der den Rechnungen zugrun-deliegenden Leistungen des Klägers ein. Ausgehend hiervon mußte nicht derKläger die Entgeltlichkeit, sondern - in Umkehrung der Beweislast - die Beklagtedie von ihr nur pauschal behauptete Unentgeltlichkeit der vom Kläger erbrach-ten Leistungen beweisen.3. Soweit das Berufungsgericht - im Anschluß an die Ablehnung vertrag-licher Zahlungsforderungen - Bereicherungsansprüche unter Hinweis auf dasBestehen eines Rechtsgrundes in Form der vom Kläger behaupteten Vertrags-verhältnisse verneint, ist dies denkfehlerhaft: Das Berufungsgericht übersieht,daß der Kläger in zulässiger Weise sein Klagebegehren nur hilfsweise - d.h. fürden Fall der Nichterweislichkeit vertraglicher Ansprüche - auf Bereicherungs-recht stützt. Sofern das Oberlandesgericht als causa für die Leistungen desKlägers Leihverträge, Schenkungen oder Gefälligkeitsverhältnisse für möglichhält, steht dem bereits der Inhalt des Gesellschafterbeschlusses (vgl. obenNr. II, 1, 2) entgegen. Darüber hinaus fehlt für eine unentgeltliche Überlassungder Fahrzeuge und Geräte oder die kostenlose Lieferung von Material durchden Kläger "aus Gefälligkeit" - schon angesichts des erheblichen Wertes dieserLeistungen - offensichtlich jeglicher Anhaltspunkt.III. Wegen der aufgezeigten Rechtsfehler unterliegt das Berufungsurteilder Aufhebung (§ 564 a.F. ZPO).1. Mangels Endentscheidungsreife kann der Senat nicht in der Sacheselbst entscheiden (§ 565 Abs. 3 Nr. 1 a.F. ZPO). Zwar legt der Wortlaut des - 9 -Beschlusses Nr. 5 die Auslegung als - deklaratorisches - Anerkenntnis dahin-gehend nahe, daß unter Berücksichtigung geringfügiger Korrekturen bei denzurückgegebenen Maschinen und Geräten ("Technik") - wie sie der Kläger imUmfang von 7.529,72 DM bezüglich der überlassenen Baugeräte auch vorge-nommen hat - die erstellten Rechnungen im übrigen bezahlt werden sollten unddaß man sich nur noch über die Modalitäten der Fälligkeiten gesondert einigenwollte. Eine dahingehende Willensrichtung der Parteien, die der Kläger auchdurch das Zeugnis seiner erstinstanzlichen Prozeßbevollmächtigten, Rechts-anwältin M., unter Beweis gestellt hat, kann der Senat indessen als Ausle-gungsergebnis nicht abschließend feststellen, ohne auslegungsrelevantes ge-genteiliges Vorbringen der Beklagten zu übergehen. Diese hat nämlich in derBerufungsbegründung unter Beweisantritt (Zeugnis Rechtsanwalt B.)vorgetragen, daß die Parteien mit dem Beschluß - abweichend von seinemWortlaut (vgl. dazu z.B. Sen.Urt. v. 3. Dezember 2001 - II ZR 372/99, WM 2002,332, 334 und st. Rspr.) - kein Anerkenntnis der Forderungen des Klägers demGrunde oder der Höhe nach verbunden hätten, sondern daß eine Einigung überdie vermeintlichen Ansprüche insgesamt erst im November habe erfolgen sol-len.2. Daher ist die Sache an das Berufungsgericht zurückzuverweisen, da-mit es die erforderlichen weiteren Feststellungen - ggf. nach ergänzendem Vor-trag der Parteien - zu den einzelnen Ansprüchen des Klägers treffen kann.Für die neue Berufungsverhandlung weist der Senat vorsorglich noch auffolgendes hin:Sofern es nach der vorrangig vorzunehmenden Auslegung der Tragweitedes Beschlusses Nr. 5 vom 7. November 1996 im Hinblick auf ein deklaratori- - 10 -sches Schuldanerkenntnis oder eine faktische Bestätigung zu Beweiszweckennoch darauf ankommen sollte, wäre vom Berufungsgericht zu beachten, daßder Kläger mit Schriftsatz vom 24. April 1998 erstinstanzlich auch vorgetragenhat, der Geschäftsführer der Beklagten habe sich für diese anläßlich eines Ge-sprächs vom 25. Februar 1997 gegen 9.30 Uhr im Gebäude der AOK N.im Hinblick auf die ihm an diesem Tage bereits bekannt gegebene Ab-tretung der Ansprüche des Klägers an die AOK mündlich verpflichtet, auf dieForderungen einen Teilbetrag von 40.000,00 DM bis 50.000,00 DM in Kürze zuzahlen (Beweis: Zeugnis Ha.). Hierin kann ein weiteres (Teil-)Anerkenntnisder Forderungen des Klägers liegen, die die Beklagte bislang im einzelnen auchder Höhe nach nicht substantiiert bestritten hat.RöhrichtGoetteKurzwellyMünkeGraf
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