BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS II ZR 65/07 vom 18. Februar 2008 in dem Rechtsstreit - 2 - Der II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat am 18. Februar 2008 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Goette und die Richter Kraemer, Dr. Strohn, Caliebe und Dr. Reichart beschlossen: Die Beschwerde der Kl344gerin gegen die Nichtzulassung der Revi-sion in dem Urteil des 3. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Rostock vom 26. Februar 2007 wird zur374ckgewiesen, weil keiner der im Gesetz (247 543 Abs. 2 ZPO) vorgesehenen Gr374nde vorliegt, nach denen der Senat die Revision zulassen darf. Der Rechtsstreit der Parteien hat weder grunds344tzliche Bedeutung, noch erfordert er eine Entscheidung des Revisionsgerichts zur Fortbildung des Rechts oder zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung. Zwar hat das Berufungsgericht verkannt, dass die Auslegungsre-gel des 247 926 Abs. 1 Satz 2 BGB nach nahezu einhelliger und - zutreffender - Meinung in Literatur und Rechtsprechung (vgl. Palandt/Bassenge, BGB 67. Aufl. 247 926 Rdn. 2; Erman/Lorenz, BGB 11. Aufl. 247 926 Rdn. 6; Bamberger/Roth/Gr374n, BGB 2. Aufl. 247 926 Rdn. 6; Jauernig, BGB 12. Aufl. 247 926 Rdn. 3; Pr374tting/ Huhn, BGB 2. Aufl. 247 926 Rdn. 4; M374nchKommBGB/Kanzleiter 4. Aufl. 247 926 Rdn. 4; Soergel/St374rner, BGB 13. Aufl. 247 926 Rdn. 3; Staudinger/Pfeifer, BGB 2004 247 926 Rdn. 16; OLG D374s-seldorf MDR 1993, 143, 144; LG Saarbr374cken NJW-RR 1987, 11 f.; LG Gie337en NJW-RR 1999, 1538; a.A. nur Planck/Strecker, BGB 5. Aufl. 247 926 2 c; RGRK/Augustin, BGB 12. Aufl. 247 926 Rdn. 7 und Staudinger/Ertl, BGB 12. Aufl. 247 926 Rdn. 7) nur dann eingreift, wenn der Grundst374ckseigent374mer zugleich Eigent374mer - 3 - des Zubeh366rs ist. Ebenso wenig liegen entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts die Voraussetzungen des 247 932 Abs. 2 BGB f374r einen gutgl344ubigen Erwerb des Eigentums an den her-ausverlangten Gegenst344nden vor, wenn die Kl344gerin - wie das Be-rufungsgericht festgestellt hat - schon seit dem Jahr 2003 gegen-374ber dem Beklagten das Eigentum f374r sich beanspruchte. Das Be-rufungsurteil ist jedoch im Ergebnis richtig, weil die Maschinen und der Slipwagen - wie der Beklagte schon in der Klageerwiderung geltend gemacht hat - herrenlos waren und die Gr374ndungsmitglie-der des Beklagten nach 247 958 Abs. 1 BGB Eigentum an den Ge-genst344nden erworben haben. Von einer weiteren Begr374ndung wird gem344337 247 544 Abs. 4 Satz 2, 2. Halbs. ZPO abgesehen. - 4 - Die Kl344gerin tr344gt die Kosten des Beschwerdeverfahrens (247 97 ZPO). Streitwert: 64.782,25 200 (247 44 GKG). Goette Kraemer Strohn Caliebe Reichart Vorinstanzen: LG Stralsund, Entscheidung vom 28.07.2006 - 4 O 456/05 - OLG Rostock, Entscheidung vom 26.02.2007 - 3 U 141/06 -
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