BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS I ZR 73/09 vom 10. Februar 2011 in dem Rechtsstreit - 2 - Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 10. Februar 2011 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Bornkamm und die Richter Prof. Dr. B374scher, Dr. Schaffert, Dr. Kirchhoff und Dr. Koch beschlossen: Die Beschwerde der Kl344gerinnen gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg, 5. Zivilsenat, vom 8. April 2009 wird zur374ckgewiesen, weil die Rechtssache keine grunds344tzliche Bedeutung hat, die auf die Verletzung von Verfahrensgrundrechten gest374tzten R374gen nicht durchgreifen und die Fortbildung des Rechts oder die Siche-rung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts auch im 334brigen nicht erfordern (247 543 Abs. 2 S. 1 ZPO). Die Entscheidung des Berufungsgerichts stellt sich schon deshalb als richtig dar, weil nach der nach dem Berufungsurteil ergangenen Rechtsprechung des Senats das Angebot von Sportwetten, Lotte-rien und Kasinospielen durch private Anbieter auch w344hrend der 334bergangszeit zwischen dem Sportwetten-Urteil des Bundesver-fassungsgerichts vom 28. M344rz 2006 (BVerfGE 115, 276) und dem Inkrafttreten des Gl374cksspielstaatsvertrags vom 1. Januar 2008 nicht wettbewerbswidrig war (vgl. BGH, Urteil vom 18. November 2010 - I ZR 156/07 Rn. 34 ff., juris). Damit fehlt es f374r den Zeit-punkt des L344nderspiels am 7. Februar 2007 auch an der Wettbe-werbswidrigkeit der von den Kl344gerinnen beanstandeten Banden-werbung. - 3 - Von einer weiteren Begr374ndung wird gem344337 247 544 Abs. 4 S. 2, 2. Halbs. ZPO abgesehen. Die Kl344gerinnen tragen die Kosten des Beschwerdeverfahrens (247 97 Abs. 1 ZPO). Streitwert: 60.000 200 Bornkamm B374scher Schaffert Kirchhoff Koch Vorinstanzen: LG Hamburg, Entscheidung vom 07.09.2007 - 406 O 95/07 - OLG Hamburg, Entscheidung vom 08.04.2009 - 5 U 169/07 -
Full & Egal Universal Law Academy