BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS I ZR 81/07 vom 19. Februar 2009 in dem Rechtsstreit - 2 - Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 19. Februar 2009 durch die Richter Dr. Bergmann, Prof. Dr. B374scher, Dr. Schaffert, Dr. Kirchhoff und Dr. Koch beschlossen: Die Gerichtskosten tragen die Beklagte zu 1 und der Beklagte zu 2 je zur H344lfte. Jede Partei tr344gt die ihr entstandenen au337ergerichtli-chen Kosten selbst. Der Streitwert wird auf 800.000 200 festgesetzt. Gr374nde: Haben die Parteien die Hauptsache 374bereinstimmend f374r erledigt erkl344rt, nachdem sie den Rechtsstreit durch einen au337ergerichtlichen Vergleich beige-legt haben, so ist jedenfalls dann gem344337 247 91a Abs. 1 Satz 1 ZPO 374ber die Kosten zu entscheiden, wenn die Parteien - wie hier - eine solche Kostenent-scheidung beantragen (vgl. BGH, Beschl. v. 27.11.1996 - XII ZR 249/95, NJW-RR 1997, 510; Beschl. v. 8.12.2006 - V ZR 249/05, NJW 2007, 835 Tz. 1; je-weils m.w.N.). 1 Bei der Kostenentscheidung nach 247 91a Abs. 1 Satz 1 ZPO kann im Rah-men des billigen Ermessens ber374cksichtigt werden, welche Kostentragungsre-gelung die Parteien selbst angestrebt haben, etwa durch eine im Vergleich ver- 2 - 3 - einbarte Anregung an das Gericht (BGH NJW 2007, 835 Tz. 17). Danach ent-spricht es der Billigkeit, 374ber die Kosten entsprechend der in der Vergleichsver-einbarung getroffenen Kostenregelung und den 374bereinstimmenden Kostenan-tr344gen der Parteien zu entscheiden. Bergmann B374scher Schaffert Kirchhoff Koch Vorinstanzen: LG M374nchen I, Entscheidung vom 15.12.2005 - 7 O 11479/04 - OLG M374nchen, Entscheidung vom 10.05.2007 - 29 U 1638/06 -
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