BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS I ZR 94/04 vom 13. Dezember 2007 in dem Rechtsstreit - 2 - Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 13. Dezember 2007 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Bornkamm und die Richter Pokrant, Prof. Dr. B374scher, Dr. Bergmann und Dr. Kirchhoff beschlossen: Die Geh366rsr374gen vom 24. und 30. Oktober 2007 gegen das Se-natsurteil vom 20. September 2007 werden auf Kosten der Kl344gerin zur374ckgewiesen. Gr374nde: 1. Entgegen der Annahme der Anh366rungsr374ge war der Senat in dem Verhandlungstermin am 6. Juni 2007 ordnungsgem344337 besetzt. Die Sache fiel nach Ziffer 2a der f374r 2004 g374ltigen senatsinternen Mitwirkungsgrunds344tze vom 4. Dezember 2003 in die Spruchgruppe I. Zum Zeitpunkt der Terminierung am 20. Dezember 2006 galten die senatsinternen Mitwirkungsgrunds344tze vom 9. November 2006. Nach deren Ziffer 2a war ebenfalls die Spruchgruppe I zu-st344ndig und zwar in der Besetzung: "Vorsitzender, Dr. v. Ungern-Sternberg, Pokrant, Dr. Schaffert, Dr. Bergmann". Entsprechend war die Besetzung der Spruchgruppe I nach den senatsinternen Mitwirkungsgrunds344tzen vom 11. Januar 2007. Am 6. Juni 2007 wurden Sachen der Spruchgruppe I verhan-delt. Da die Richter am Bundesgerichtshof Dr. Schaffert und Dr. Bergmann an diesem Tag urlaubsbedingt verhindert waren, wurden sie durch die Richter am Bundesgerichtshof Prof. Dr. B374scher und Dr. Kirchhoff vertreten. 1 - 3 - Bei der Verk374ndung der Entscheidung am 20. September 2007 brauch-ten nicht diejenigen Richter mitzuwirken, die an der m374ndlichen Verhandlung und Entscheidung beteiligt waren (vgl. BGHZ 61, 369, 370). 2 Da der Senat ordnungsgem344337 besetzt war, kommt es nicht darauf an, ob mit einer Anh366rungsr374ge nach 247 321a ZPO 374berhaupt eine nicht vorschriftsm344-337ige Besetzung ger374gt werden kann (bejahend: Baumbach/Lauterbach/Hart-mann, ZPO, 66. Aufl., 247 321a Rdnr. 36; offengelassen: BGH, Beschl. v. 19.1.2006 - I ZR 151/02, GRUR 2006, 346 Tz. 6 = WRP 2006, 467 - Jeans II). 3 2. Das als 374bergangen ger374gte Vorbringen ist vom Senat ber374cksichtigt. Es bezieht sich in Abschnitt I der Anh366rungsr374ge vom 30. Oktober 2007 darauf, dass der Senat eine Marke kraft Verkehrsgeltung nach 247 4 Nr. 2 MarkenG nicht als Streitgegenstand angesehen hat (Abschnitt II 3 Tz. 59 ff. des Urteils). Der Senat hat den Vortrag der Kl344gerin zu ihren Markenrechten ber374cksichtigt. Dar-aus ergab sich nicht, dass die Kl344gerin neben den im Einzelnen bezeichneten registrierten Markenrechten, f374r deren Bestandteil "Kinder" von ihr Verkehrs-durchsetzung nach 247 8 Abs. 3 MarkenG in Anspruch genommen wurde, als wei-teren Streitgegenstand eine Marke kraft Verkehrsgeltung i.S. von 247 4 Nr. 2 Mar-kenG als selbst344ndiges Markenrecht in den Rechtsstreit eingef374hrt hatte. Ob das Berufungsgericht ein entsprechendes Markenrecht erwogen oder - wie die Anh366rungsr374ge meint - festgestellt hat, ist ohne Bedeutung, weil die Kl344gerin den Streitgegenstand bestimmt. 4 - 4 - Auch das weitere in Abschnitt II der Anh366rungsr374ge vom 30. Oktober 2007 als 374bergangen ger374gte Vorbringen ist ber374cksichtigt. 5 Bornkamm Pokrant B374scher Bergmann Kirchhoff Vorinstanzen: LG Hamburg, Entscheidung vom 15.08.2003 - 416 O 85/03 - OLG Hamburg, Entscheidung vom 04.06.2004 - 5 U 123/03 -
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